24. Januar 2015 | Von

Große E-Mail Listen monetarisieren

Sie haben eine große E-Mail Liste und laufend neue Anmelder? Hier finden Sie jede Menge Tips und Services wie sie ihre Liste ausbauen und noch mehr Geld mit ihren Abonnenten lukrieren können.

(c) F.Schmidt FotoliaWichtigste Faktoren bei der Monetarisierung von E-Mail Listen sind Zielgruppe und Listen-Größe. E-Mail Listen werden für Werbetreibende ab einer Größe von einigen Tausend Abonnenten interessant.
Je nachdem wie begehrt ihre Zielgruppe für eine bestimmte Art von Advertiser ist, umso höher wird der Preis, der dafür bezahlt wird. Typischerweise sind besser ausgebildete, besser verdienende Personen mit einem Manager-Job und einem hohen Haushalts-Einkommen wesentlich stärker gesucht als unverheiratete, momentan arbeitslose Arbeiter mit niedrigem Einkommen.
Allerdings können auch Listen mit sehr generellem Profil durch spätere Segmentierung sehr lukrativ werden. Und auch Zielgruppen mit dem Profil “Gartenarbeit-LiebhaberInnen” oder “BriefmarkensammlerInnen” haben ihren Wert für Unternehmen welche spezielle Produkte & Services für diese Gruppen anbieten.
Sie können nahezu jedes Thema vermarkten, solange die Zielgruppe konsistent bleibt. Wechseln sie also nicht von Blumen-Liebhabern zu Landwirten und Bienenzüchtern sondern bleiben sie bei einer Gruppe.
Spezialisieren sie sich gut wie möglich auf eine enge Nische. Finden Sie heraus welche Probleme diese Gruppe hat und bieten sie kostenlose Lösungen dafür an, um ihre Liste aufzubauen. Verwenden Sie ein Opt-In mit Datenschutz-Erklärung und kaufen sie Adressen niemals zu. Aber das wissen sie ja alles schon …
Nun geht es ans Geld verdienen. Ziel aller Aktivitäten ist es, den Wert pro Abonnenten zu steigern.

1. Tiefen-Daten sammeln

Möglicherweise haben sie zu Beginn nur die E-Mail Adresse der Anmelder. Das ist gut und clever, denn so vergrößern sie die Anzahl viel rascher als wenn sie beim Opt In Prozess viele verschiedene Details abfragen würden.
Nun aber geht es darum, durch geschickte Aktionen mehr über ihre Abonnenten zu erfahren. Sie könnten auf ihrer Webseite ZB regelmässig Inserts aufscheinen lassen die nach mehr Details fragen, so wie das etwa Facebook tut.
Oder sie versenden ein Gewinnspiel oder eine allgemeine Umfrage wo Fragen zu Ausbildung und Position etc. mit abgefragt werden. Idealer Weise machen sie es spannend und kurz.
Sammeln sie auch Daten über die Aktivität ihrer Anmelder. Wie oft schauen Sie sich Emails an, wie oft klicken sie auf die Seite durch? Welche Themen schauen sie sich an? Ganz ideal wäre es, wenn sie auch wüssten wie oft ihre Kunden Bestellungen auf ihrer Seite vornehmen.

2. Segmentieren & Dokumentieren

Haben sie genug weitere Daten gesammelt segmentieren Sie ihre Abonnenten ZB nach:
– Alter
– Geschlecht
– Familienstand
– Interessen
– Berufsstand
– Berufs-Position
– Listen-Aktivität
– Transaktions-Aktivität (Käufe)

Machen Sie übersichtliche Grafiken und klare Zahlen wie viel aus welcher Gruppe in ihrer Liste sind.

3. Ad Inserts verkaufen

Verkaufen Sie einen prominenten Platz am Beginn ihres Newsletters an einen Werbekunden für den ihre Zielgruppe interessant ist.
Bieten sie einzelne Segmente aus ihrer Zielgruppe zu einem Premium Preis an, ZB Bienen-Züchter zwischen 20 und 30 Jahren die im letzten Jahr einen Bienenkorb gekauft haben.

4. Leads verkaufen

Senden Sie spezielle Angebote von Werbekunden an ihre Liste aus. Die Angebote können nur dann in Anspruch genommen werden, wenn die User ihre persönlichen Daten angeben und eine Checkbox ausfüllen, dass sie mit der Weitergabe der Daten an den Anbieter XYZ einverstanden sind. Auch weitere Fragen zu Kaufabsichten etc. können gestellt werden.
Achten sie darauf, dass die Angebote wirklich interessant und kostenlos sind – andernfalls werden sie damit zu viele Leser verlieren. Dies können ZB Whitepaper, Proben, Webinare, etc. sein. Ihre Werbekunden können aus den Anmeldungen dann jene heraussuchen, welche Sie kaufen und verwenden wollen. Dazu lassen sie den Kunden am besten durch eine vereinfachte Darstellung der Daten blicken, welche keinen Rückschluss auf die konkrete Person gibt, aber genug Daten enthält damit ihr Kunde entscheiden kann.
Pro Lead können Sie zwischen 20 und 120 Euro verlangen.

5. Opt-In Anmeldungen verkaufen

Mit Services wie ZB Afteroffers http://www.afteroffers.com fügen Sie andere Angebote in ihren Opt In Prozess ein. Das heißt, ein Anmelder kann sich im selben Zug auch für andere Listen eintragen. Pro zusätzlicher Anmeldung erhalten Sie rund 50 Cent – ein guter Zusatzverdienst.

6. Umfragen verkaufen

Manche Ihrer Werbekunden werden daran interessiert sein, eine Umfrage für den Eigenbedarf oder ein Asset im Content Marketing durchzuführen. Bieten Sie dieses Service an und senden Sie an die gewünschte Zielgruppe Umfragen aus. Achten sie darauf dass die Umfrage nicht länger dauert als 5-15 Minuten und ein Incentive enthält (Gewinnchance, Probe, ..).

7. Daten vermieten

In Europa kaum möglich – in den USA aber gibt es bereits etliche Anbieter bei denen sie eine Liste von Namen / Emails um besondere Daten anreichern können. Sie senden ZB eine Liste mit Emails und erhalten diese zurück mit Informationen über Standort, Geschlecht, Interessen, Haushalteinkommen und letzten Transaktionsdaten.
Zum einen können Sie auf diese Art relativ günstig (60-90 USD pro Tausend) ihre Liste mit wertvollen Daten anreichern, zum anderen können sie, wenn sie regelmässig die Daten ihrer Liste aktualisieren und über Transaktionsdaten etc. verfügen, diese auch an derartige Datenbanken verkaufen. Dazu schließen sie einen Vertrag ab, und es wird eine Schnittstelle mit ihrer Datenbank eingerichtet.

Wie man Werbetreibende findet und sich vermarktet

Online Marketing Sales ist ein hartes Geschäft – es gibt zu viele Anbieter und immer noch zu wenig smarte Kunden.
Um ihre Liste zu vermarkten können sie Werbetreibende entweder selbst suchen und ihnen Angebote machen, oder sie wenden sich an Profis die das auf Kommission für sie tun, ZB Agenten, Agenturen oder Werbenetzwerke (Vermarkter).

Es gibt etliche Webseiten in die man Online-Werbeangebote eintragen kann. Auch dies wird helfen.

Wenn Sie selbst verkaufen, legen sie besonderen Wert auf genaue Darstellung der Zielgruppe (Zahlen, Diagramme, Beispielhafte Auszüge ohne Namen) und bieten sie eine Möglichkeit der Erfolgs-Kontrolle oder idealerweise Erfolgs-abhängigen Bezahlung an.
Versuchen Sie herauszufinden wo es den Kunden schmerzt. Verliert er irgendwo Marktanteile, oder macht er online etwas noch nicht so gut? Schlagen Sie vor, wie er es bei ihnen besser machen kann – mit Erfolgs-Garantie.

Kunden finden Sie, indem sie Werbungen beim direkten Mitbewerb oder einer verwandten Zielgruppe genau studieren. Wo gibt es Unternehmen die bereits Geld für Online-Marketing in die Hand nehmen? Die Wahrscheinlichkeit, hier einen neuen Partner zu finden ist ungleich größer als bei Unternehmen die noch keine Online-Aktivitäten aufweisen.

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