30. September 2011 | Von Roland Kissling | Kategorie: Knowhow, Mobile
Mobile Tagging mit QR-Codes
QR-Codes (“quick response”) sind 2 dimensionale Codes welche von Usern mit Smartphones eingescannt werden können. Sie eignen sich also zum schnellen Abruf von Infos ohne lästiges Eintippen für beliebigen Text wie etwa Webseiten, Email Adressen, SMS, WLAN Zugangsdaten, Geodaten, oder die ganze Visitenkarte (ZB als vCard).
Dieser als Mobile Tagging bezeichnete Prozess ist in Japan äußerst populär und verbreitete sich seit 2007 auch nach Europa und die USA. Der QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Punkten, welche die kodierten Daten binär darstellen. Beim Scannen können durch die Fehler Korrektur bis zu 30% der Daten verloren gehen, und der ursprüngliche Inhalt kann immer noch dekodiert werden.
Der QR-Code ist lizenz- und kostenfrei und als öffentlicher Standard mittlerweile weitgehend etabliert. Die japanische Einwanderungsbehörde verwendet den QR-Code mit verschlüsselten Daten ZB für das Visum, das bei der Einreise in den Reisepass eingeklebt wird.
Der QR-Code kann mit allen gängigen Verfahren problemlos gedruckt werden. Wie beim Strichcode ist allerdings auch hier ein möglichst hoher Kontrast wichtig, idealerweise schwarz auf weiß. In Abhängigkeit der Möglichkeiten des verwendeten Lesegerätes ist auch eine inverse Darstellung möglich. Es ist auch möglich, den Code farbig zu drucken, auch mit mehreren Farben. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass der Code als Halbtonbild bzw. als Strichbild gesehen einen gleichmäßigen Kontrast aufweist.
QR-Codes können mit einem Schriftzug, Logo oder Bild und durch Farbveränderung individualisiert oder mit mehr Aufwand komplett grafisch gestaltet werden. Durch geschicktes Vorgehen und Ausnutzung der Fehlerkorrektur bleibt die Funktion dabei erhalten. Solche QR-Codes werden häufig als Design-QR-Codes oder bei aufwändigerer Gestaltung als Custom-QR-Codes bezeichnet.
In den Anfängen beschränkte sich die Gestaltung häufig auf einen einfachen Austausch der Farben. Darüber hinaus kann zusätzlich ein Schriftzug oder ein Logo als kleine Pixelgrafik meist mittig auf den QR-Code gelegt oder direkt hineingearbeitet werden. So werden QR-Codes gezielt an bestehende Corporate Designs angepasst oder in Marketingkampagnen integriert.
WAS MAN MIT QR CODES MACHEN KANN
Drucken auf:
- Visitenkarten
- Flyer
- Werbeplakate
- Coupons
- Eintrittskarten
- Badges
- Produkte
- Anzeigen am Smartphone- / Computer-Display
- Tattoos
- T-Shirts
Infos:
- Website Adresse
- Email Adresse
- Strasse, Ort, PLZ
- Downloadlink für Dateien etc.
- Beliebiger Text, auch Codes (Zutritt, etc.)
Eine gute Webseite mit vielen Beispielen und automatischem QRCode Generator ist QRSTUFF.com
Ein einfacher und schneller QR Code Generator ist qrcode-generator.de
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