9. August 2009 | Von

SEO Schritt 1: Wie sie relevante Keywords zur Suchmaschinen Optimierung finden

Viele Anfänger machen den Fehler, ihre Seiten für alle möglichen Begriffe zu optimieren. SEO-Experten raten davon ab, eine Seite für mehr als 3 Suchbegriffe zu präparieren. Der Grund dafür liegt einerseits darin, dass eine sinnvolle Optimierung für mehr als 3 Suchbegriffe kaum möglich ist, und andererseits dann auch die inhaltliche Kompetenz fehlt, um dem User genau das zu bieten, was er sucht – und sie anbieten. Wenn sie also Blumen über das Web verkaufen, machen generische Stichworte wie „Blumen“, zusammengesetzte Stichworte wie „Blumen kaufen“ oder auf Detailseiten angebotene Detail-Produkte wie „Aloe vera“ durchaus Sinn.

Andere Begriffe, die inhaltlich auf der Website gar nicht oder kaum vorhanden sind, sollte man eher nicht optimieren. Dazu kommt auch der wirtschaftliche Faktor: je weniger Suchergebnisse auf ein spezielles Keyword gefunden werden, umso leichter können Top-Positionen besetzt werden. Je weniger Mitbewerb für diese Stichworte existiert, umso besser für sie. Auch die Konversionsrate ist hier ein zu berücksichtigender Faktor: Stichworte, die sofort zu einem Kauf führen und hohe Deckungsbeiträge erwirtschaften, sollte man bevorzugt optimieren.

Haupt-Keywords finden Zunächst einmal geht es um das Herausfinden der Haupt-Stichwörter, unter denen potentielle Kunden die eigene Website suchen würden. Dazu fragt man am besten Freunde oder Kunden, ZB so: “Welche Suchbegriffe oder Such-Kombinationen würdest du benutzen, um das Thema XYZ oder den Inhalt der Webseite www.XYZ.com in einer Suchmaschine zu finden?“ Aus den Ergebnissen kann man dann sehr gut abschätzen, welchen wesentlichen Nutzen die Webseite darstellt und wie die zentralen Begriffe lauten. Beziehen sie alle ihre Marken, Produktnamen, sowie Pluralformen und Synonyme für jedes Wort oder jede Wortgruppe in ihre Liste ein. Versuchen sie aus Sicht des Kunden zu denken. Wie könnten Ihre Kunden nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung fragen?

Als nächster Schritt bieten sich dann auch Dienste an, die Synonyme für Stichwörter finden können, ZB Meta Ger, Google Sets oder verwandte semantische Begriffe mit Google Wonder Wheel. Auch das Abklappern der Mitbewerber über die Google-Suche bringt oft interessante neue Ideen für funktionierende Keywords. Suchen Sie dazu die Top-gereihten Mitbewerber auf und schauen sie sich im Quellcode an, welche Stichwörter verwendet werden. Mittels Grokker können sie die Themenkreise sogar grafisch aufbereitet betrachten und so die Bedeutungs-Dimensionen einschätzen. Ein besonders nützliches Tool ist Wordtracker. Die Software gibt es in einer freien und einer Bezahl-Version. (8 Dollar für 3 Tage Nutzung). Wordtracker sucht aus einem angegebenen Keywort mittels Thesaurus nach Synonymen und gleichzeitig nach verwandten Metatags von hoch gereihten Websites.

Als zweiten Schritt müssen sie herausfinden, wie oft nach einem Stichwort überhaupt gesucht wird. Denn die höchste Google Reihung für ein Stichwort macht keinen Sinn, wenn niemand danach sucht. User geben ständig Keywords in Suchmaschinen ein. Auf http://www.ranking-check.de/keyword-datenbank.php können Sie herausfinden, wie viele Aufrufe zu einem bestimmten Stichwort erfolgen. Diesen Dienst gibt es auch für Google Adwords und Ouverture Kunden.

Nehmen Sie letztlich jene Stichwörter, die am häufigsten gesucht werden, gleichzeitig aber auch eine große Nähe zu ihrem Angebot aufweisen. Es bringt oft mehr, gezielte Such-Kombinationen („bio matratzen stuttgart“) zu optimieren, als generische Begriffe (ZB Matratze) zu besetzen – die Dropout-Rate der Sucher ist bei generischen Begriffen um ein Vielfaches höher.

Generell gilt: je generischer ein Begriff ist (ZB „Blumen“, „Computer“, „Bücher“), umso mehr Mitbewerb ist zu erwarten. In so einem Fall sollte man sich daher mehr auf zusammengesetzte Stichwörter-Kombinationen verlegen und den generischen Begriff über Suchmaschinen-Marketing mit Regional-Auswahl (ZB nur München) schalten. Statt dem generischen Begriff „Tennis“ sollte man daher lieber folgende Stichwörter wählen: „Tennis-Schläger“, „Tennis-Schuhe“, „Tennis-Ball-Maschinen“. Variationen und Pluralformen können etwa so aussehen: „Tennis-Schläger“, „Tennisschläger“, „Tennisschlaeger“.

Wichtig ist in jedem Fall auch, den eigenen Firmen- oder Markennamen hoch zu besetzen. Eine Studie des Werbevermakters Doubleclick vom Februar 2005 hat gezeigt, dass potentielle Käufer zunächst einmal nach generischen Begriffen suchen, und weniger nach Markennamen. Danach lassen sie sich oft bis zu 3 Wochen Zeit, um dann in einer Endrunde nochmals zu suchen; diesmal aber schon verstärkt nach bestimmten Marken. Unmittelbar danach kaufen die meisten Besucher dann, meistens im Geschäft in der wirklichen Welt.

Ressourcen:
Ranking-Check: http://www.ranking-check.de/keyword-datenbank.php
Wordtracker: http://www.wordtracker.com (Anzahl der Stichwörter plus mitbewerbende Seiten – für englischsprachige
Begriffe)
Verwandte Stichwörter (Synonyme) finden: http://metager.de/asso.html
Google: https://adwords.google.com/select/KeywordSandbox (Hauptstichwörter und Synonyme)
Google Semantiksuche: Google Wonder Wheel
Nichewatch (Mitbewerber um Keywords finden): http://www.nichewatch.com

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