30. September 2013 | Von

Nationale und internationale E-Payment Provider

e-payment

Die EU verschärft bis Anfang 2015 die Zahlungsverfahren

Als E-Payment bezeichnet man Elektronischen Zahlungsverkehr im Internet – neben den klassischen Systemen im Zahlungsverkehr wie Nachnahme, Kreditkarte, Rechnung und Lastschrift lassen sich auch zahlreiche neue Systeme nutzen, die mit Verkaufsplattformen wie eBay oder Online-Shops entstanden sind.

E-Payment Provider stellen alte und neue Zahlungsformen über das Internet in sogenannten Payment-Gateways gesammelt zur Verfügung. Für die Nutzung von Online-Bezahlverfahren verlangen diese Anbieter in der Regel eine Zahlung von transaktionsabhängigen und monatlichen Miet-Gebühren durch den Website-Betreiber – diese kann bei manchen Systemen auch an den Kunden weitergegeben werden. Das Risiko der Bezahlung (Zahlungssicherheit) wird in der Regel zwischen Payment-Anbietern und dem Kunden aufgeteilt. Als Micropayment bezeichnet man dabei transferierte Beträge von unter 5 Euro.

Anwender von E-Payment (Kunden) legen besonderen Wert auf Einfachheit, Verfügbarkeit, Schnelligkeit, Anonymität, Teilbarkeit (Wechselgeld) und Sicherheit (Falschgeld), wie Studien nahelegen. Die Akzeptanz der unterschiedlichen Zahlungsmethoden steigt seit Jahren und führt zu einem Rückgang von Kaufabbrüchen. Die PayPal eCommerce Studie 2009 etwa fragte Händler nach den beliebtesten Bezahlverfahren. Dabei belegt die Vorauskasse per Überweisung mit 73,9 Prozent der Händler den ersten Platz. Auf Rang zwei und drei folgen PayPal (46,4 Prozent) und die Kredit-/Kundenkarte (45 Prozent).

Nach wie vor ist die Sicherheit das Hauptkriterium bei der Wahl eines Bezahlsystems. Das geben 66,4 Prozent der befragten Online-Händler an. Am sichersten schätzen die Händler mit 75,7 Prozent („sicher/sehr sicher“) dabei die Bezahlung durch Vorauskasse per Überweisung ein. Knapp dahinter liegt die Bezahlung per Nachnahme (72,3 Prozent). Nahezu gleichauf steht PayPal mit 70,6 Prozent.

Die Händler beurteilen Bezahlsysteme aber nicht nur unter dem Aspekt der Sicherheit. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit 50,7 Prozent bzw. 45,7 Prozent ein niedriger Zahlungsausfall sowie die Schnelligkeit der Zahlungsabwicklung. Den geringsten Zahlungsausfall befürchten die befragten Händler bei der Vorauskasse per Überweisung. 60,6 Prozent der Händler nutzen die Vorauskasse aus diesem Grund. Die Nachnahme belegt Platz zwei mit 58,5 Prozent, PayPal liegt mit 51 Prozent auf Platz drei.

DIE WICHTIGSTEN E-PAYMENT VERFAHREN UND PROVIDER IM ÜBERBLICK

Kreditkarte

Mehr als die Hälfte der Online-Einkäufer vertrauen Kreditkarte und Lastschriftverfahren – diese Zahl-Varianten sind den Konsumenten auch außerhab der Online-Welt geläufig. Die Kreditkarte hat an Verbreitung zwar stark zugenommen, allerdings haben die Big-Player wie VISA oder MasterCard gegenüber den Clearingstellen mit strengen Auflagen und der Abwälzung von immer mehr Risiken viel an Goodwill verloren.

Lastschrift

Das Lastschriftverfahren ist bei den meisten Payment-Providern intergriert, hat aber den Nachteil, dass Shopbetreiber lange auf die Zahlung warten müssen

Premium-SMS

Eignet sich für Beträge bis zu 10 Euro. Vorteil: anonyme, mittlerweile weit verbreitete Zahlungs-Art.

PayPal

Das seit 2002 zu eBay gehörige Bezahlungssystem Paypal nutzt alle Vorteile des Internet aus, um sowohl Käufe, als auch Verkäufe einfach online abzuwickeln. Es ist auf einen breiten Marktplatz privater User (eBay) ausgelegt, wird aber mittlerweile auch schon von vielen großen Online-Händlern genutzt, da es geringe Transaktionsgebühren und eine übersichtliche Kontoführung ermöglicht. Bei PayPal führt man im Prinzip ein virtuelles Konto, auf das man Beträge von seinem echten Konto überweisen kann. Dies funktioniert auch umgekehrt: man kann Beträge die auf das PayPal-Konto eingehen auch wieder zurück auf das reales Konto transferieren. Mit rund 210 Mio. Accounts in 190 Ländern ist Paypal der größte E-Payment Provider weltweit (als eigenes Bezahlsystem). In Deutschland nutzen rund 48.000 Händler Paypal.

Amazon Payments

Kunden können direkt über ein Amazon-Konto bezahlen. Zahlungsinformationen werden nicht weitergegeben. Der Händler nutzt sämtliche Prozesse von Amazon. Großer Vorteil durch die starke Verbeitung von Amazon.

Paysafecard

Die Paysafecard ist im stationären Handel erhältlich und kann ohne Angabe persönlicher Daten gekauft werden. Eine 16stellige PIN wird im Internet mit persönlichem Passwort versehen. Die Paysafecard kann entweder als Scheckkarte, Ausdruck bei einem elektronischen Händlersystem oder als Online-PIN erworben werden. Das System hat derzeit  2 Mio. Nutzer, rund 4.000 Shops nutzen es.

Paybox

paybox ist ein in Österreich aktives Mobile Payment System für Handys. Bei der Anmeldung für eine paybox erhält der Kunde eine paybox-PIN nach Bonitätsprüfung. Der Kunde erteilt eine Einzugsermächtigung. Beim Bezahlvorgang meldet sich paybox über einen (automatisierten) Anruf und lässt den Auftrag mittels PIN bestätigen; der Händler erhält eine Bestätigung und liefert. Als privater Vertragskunde von Orange Austria, T-Mobile Österreich oder tele.ring mit einer Einzugsermächtigung kann paybox auch ohne Anmeldung genutzt werden.

ClickandBuy

(http://clickandbuy.com) – Payment-Provider mit 14 Mio. Kunden und mehr als 16.000 Händler, 126 Währungen und 46 Bezahlmethoden. Einkaufsrabatte und Käuferschutz.

Iclear

iclear ist ein treuhänderisches Zahlungssystem für den Online-Handel: iclear vermittelt zwischen Händler und Käufer und wickelt den Zahlungsvorgang als Treuhänder ab. Der Händler bekommt Zahlungsgarantie für alle iclear-Kunden; diese bekommen ihr Geld zurück, wenn die Ware nicht ordnungsgemäß geliefert wird.

EU reguliert Payment Markt

Die EU hat Anfang 2013 Empfehlungen für die Sicherheit von Internet Transaktionen veröffentlicht, welche einem öffentlichen Konsultationsverfahren mit 17 Mitgliedsländern entstammen.
E-Payment Dienstleister und Zahlungssysteme in der Europäischen Union müssen künftig SecuRePay können.
Kern ist eine starke Kunden-Authentifizierung bei Transaktionen oder dem Zugriff auf sensiblen Zahlungsdaten, sowie regelmäßige Risikobewertungen, einfache Missbrauchsvermeidung sowie verschärfte Informationspflichten. Ab 1.2.2015 werden Kunden daher nach dem Willen der EU neben einem Passwort oder PIN auch eigene Hardware (Token, Smart Card, Handy) und ein persönliches Merkmal (ZB Fingerabdruck) für Transaktionen benötigen.

E-Pament Dienstleister

Ressourcen International

Ressourcen National

Infos

Shopping-Cart Provider

http://www.foxycart.com/
http://www.earlyimpact.com/productcart/
http://www.zen-cart.com/

E-Payment-Provider für den Software-Verkauf

Regsoft (http://www.regsoft.net)
Share it (http://www.shareit.com)
Regnow (http://www.regnow.com)
Element Five (http://www.element5.com)

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