30. September 2011 | Von

Statische Webseiten wartbar machen

Zielgruppe: Agenturen, kleine Webseiten

Webseiten die nicht über Content Management Systeme erstellt wurden, haben den gravierenden Nachteil, dass sie schwer wartbar sind. Sie müssen via HTML-Editor jedes Mal händisch nachbearbeitet werden, was aufwändig und teuer ist.
Auch Webseiten die mit einem Client CMS wie etwa Web to date erstellt wurden, zählen zu dieser Kategorie, da im Normalfall nur ein User über das auf seinem Computer installierte CMS Zugang zur Webseite hat.

Abhilfe schaffen hier Scripte und Webservices, die einzelne Seiten der Webseite oder ganze Teile über einen externen Editor wartbar machen. User können darauf mit einem eigenen Login zugreifen und alle oder einzelne Seiten bearbeiten.

Edit-Point

Verwaltung von Edit-Point

Edit Point ist ein ganz simples und kostenloses CMS auf Basis von 3 PHP Dateien, die auf dem Webserver in einem eigenen Verzeichnis installiert werden. Es benötigt keine Datenbank und arbeitet mit TinyMCE als Editor. Die Inhalte der Seiten werden in eigenen Textfiles abgespeichert.
Ich konnte es im Test innerhalb von einer Stunde installieren und zum Laufen bringen. Ein Issue mit Fehlern durch ungenügende Datei-Berechtigungen ließ sich durch manuelles Nachbessern via FTP beheben.
In der Administrations-Oberfläche kann man Webseiten (html, php) auf dem Server auswählen und so genannte “Edit-Points” erstellen. Der Code des Edit Points wird dann manuell an der entsprechenden Stelle des html Codes eingesetzt – es ist also ein wenig html Knowhow für die Integration nötig. Das war’s aber auch schon – Über das Editor Menü kann man auf die Edit-Points zugreifen und die Seiten komfortabel editieren.
Web to Date User können die Edit-Point Codes als html Absatz direkt in ihr CMS einbauen – so können User Inhalte jederzeit warten und der Code wird beim Updaten anderer Teile der Seite nicht überschrieben.
Das Options-Menü bietet eine Vielzahl von manuellen Einstellungsmöglichkeiten, von erweitertem Passwortschutz über eigenes Stylesheet bis hin zur detaillierten Einstellung des Editors. Security: Ich empfehle dringend das Datenverzeichnis außerhalb der öffentlich zugänglichen Verzeichnisse zu platzieren und den Passwortschutz einzuschalten. Dieser funktioniert auf Basis der Scripte md5.js (Paul Johnston) und sha256.js (Angel Marin) als “CHAP” – Challenge Handshake Authentification Protocol und damit weitaus sicherer als etwa durch .htaccess. Backups sollten alle Edit-Points und das Unterverzeichnis /Data am Server umfassen.

Fazit: Einfache und kostenlose Möglichkeit, um Usern Zugriff auf statische Webinhalte zu geben. Nachteil: erfordert etwas Hintergrundwissen, Security und Backups müssen welbst übernommen werden.

Newsfix

Anders als Edit-Point handelt es sich bei Newsfix um ein Webservice – es müssen also keine eigenen Scripte am Webserver installiert werden, sondern lediglich eine Codezeile dort wo Newsfix verwendet werden soll. Das System ist nicht zur Wartung von Einzelseiten, sondern als News-System angelegt. Man sieht also primär eine Übersicht letzter Artikel, die dann angeklickt werden können. (Siehe Demo)
Newsfix holt Texte, Bilder und Grafiken aus einer Datenbank und und bettet sie in das individuelle Design der Seite ein. Dafür stehen rund 20 Designvariationen mit freier Rubrizierung, Such- und Sortierfunktionen sowie Datumsfunktionen und beliebig veränderbaren Style-Sheets zur Auswahl. Alle Artikel können auch im XML-Format RSS 2.0 als Newsfeed zur Verfügung gestellt werden. Um die News herum kann ein eigener Header mit html Code erstellt werden. Weitere Zusatzfunktionen wie Archiv, Druckansicht, Kommentare oder Mailversand können individuell an- oder abgeschaltet werden.

Verwaltet wird Newsfix über einen Password geschützte Zugang, der das Korrigieren und Löschen von Datensätzen und das Verwalten von Autoren ermöglicht. Sie können bestimmen, ob Sie Ihren Besuchern das Eintragen von eigenen Meldungen erlauben oder nicht. Alle Kunden haben Zugang zu einem ausführlichen Statistikbereich, in dem alle Aufrufe erfasst und ausgewertet werden.

Die Kosten betragen 29,90 Euro / Jahr für bis zu 50.000 Aufrufe oder 59 Euro / Jahr für unbegrenzte Aufrufe. Es gibt auch eine kostenlose Version – bei dieser werden Werbebanner als Gegenleistung eingeblendet.

Fazit: Günstige Möglichkeit zur Integration eines News-Systems in die eigene Webseite.

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